Die heutige Form entstand wohl im Ägypten des 16. Jahrhunderts. Um die Shisha entwickelte sich eine Gemeinschaftskultur, die bis heute Bestand

hat. Die Shisha verbreitete sich ebenfalls im Iran und in weite Teile der arabischen Welt. Die Shisha wurde in vielen arabischen Ländern ein

fester Bestandteil der Kultur; das gemeinsame Rauchen wurde und wird bis heute als Symbol der Gastfreundlichkeit angesehen. Im Zuge des

Kolonialismus lernten Menschen aus westlichen Staaten das Shisha-Rauchen kennen. Seit dem ausgehenden 20. Jahrhundert wird mehr Shisha geraucht

als zuvor. Sie gilt einigen als Alternative zum Zigarettenrauchen. In vielen europäischen Städten gibt es Cafés und Bars, in denen man

Wasserpfeifen bestellen kann. Mancherorts rauchen Menschen (vor allem junge) ihre Shisha auch an öffentlichen Orten, zum Beispiel in Parks.


Der Wasserpfeifentabak ist ein feuchter Tabak, der aus einer Mischung von Rohtabak, Melasse und Glycerin besteht. Er ist deutlich feuchter als

Pfeifen- oder Zigarrentabak. Vor allem im europäischen Raum wird aromatisierter Tabak in vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen geraucht.

Die wohl bekannteste Richtung ist Doppelapfel, des Weiteren beispielsweise: Kirsche, Minze, Orange, Zitrone, Mango, Vanille, Banane, Cappuccino,

Karamell, Lakritze, Kokosnuss, Multifrucht, Rose, Traube, Erdbeere, Pfirsich, Melone und Cola. Die Tabakindustrie kreiert beständig neue und

ungewöhnliche Geschmacksrichtungen, so gibt es mittlerweile Basilikum- und Bier-Tabak.


Bekannte Produzenten des Tabaks sind die ägyptische Firma Nakhla Tobacco, Al Waha aus Jordanien sowie Al Fakher, Soex (Nikotinfreier Tabak aus

Zuckerrohr) und Şerbetli. Heute gibt es etwa 30 größere Hersteller von aromatisiertem Shisha-Tabak. Es werden auch spezielle Dampfsteine von

Shiazo als Tabakersatz verwendet, die mit aromatisierter Flüssigkeit getränkt werden und bei Hitze die Feuchtigkeit vernebeln.


Das wichtigste Unterscheidungskriterium bei Tabak ist dennoch nicht der Geschmack, sondern die Herkunft. Hierbei unterscheidet man vor allem

zwischen Tabak aus Deutschland, für den deutschen Markt hergestelltem und ausländischem andererseits. Die Konsistenz ist jeweils ähnlich, da

ausländischer Wasserpfeifentabak jedoch zu 20 bis 40 Prozent aus Feuchthaltemitteln besteht, gibt es einen Konflikt mit geltenden

Qualitätsmerkmalen der deutschen Tabakverordnung von 1977. Danach darf Rauchtabak maximal fünf Prozent Feuchthaltemittel enthalten. Dieser

Grenzwert wurde ursprünglich gesetzt, um Verbraucher vor gestrecktem Pfeifentabak zu schützen. Der deutsche Zoll begann 2004, die Einfuhr von

Tabak zu unterbinden, der gegen diese Verordnung verstößt.


Als Alternative kann man auch Dampfsteine verwenden, die aus porösem Vulkangestein bestehen. Diese enthalten kein Nikotin, sondern sind als

Tabakersatz mit Aromastoffen getränkt, die beim Erhitzen in Form von Rauch und Nebel freigesetzt werden.


                                                                                                                                                                                                                                               Quelle: Wikipedia

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